Markise / Markisen

Markisen

 

 

 

 

 

 

 

 

Markisen dienen als Sonnenschutz, Windschutz, Sichtschutz oder Blendschutz.
Es gibt drei große Markisenarten. Zum einen ist das die Roll-Markise. Bei dieser kann das Tuch bei Bedarf auf einer Tuchwelle ein- und ausgerollt werden. Die Falt-Markise besitzt keine Tuchwelle und ist über ein Gestänge beweglich.
Die Fest-Markise ist schon wie ihr Name sagt fest montiert und hat ein unbewegliches Tuch, dessen Form immer die Gleiche ist.
Markisen beinhalten mitunter sehr viel Technik. Gesteuert werden Sie mit einer Fernbedienung, per Knopfdruck oder per Hand. Das erleichtert den Umgang mit großen Markisen ungemein und diese können somit auch in größerer Höhe angebracht sein.

Mit den Roll Markisen kann das Tuch in einem bestimmten Neigungswinkel exakt über der Schutzfläche angebracht sein.
Je nach Bauart können folgende Arten von Roll Markisen unterschieden werden:


Fassadenmarkisen:
Sie werden vorwiegend bei großen Gebäuden eingesetzt, um die Fassade großflächig zum Beispiel vor Sonnen und Wärme zu schützen und den Räumen dahinter Schatten zu spenden. Meistens läuft sie in einer Führungsschiene senkrecht vor senkrechten oder schrägen Fenstern herunter. Die Steuerung erfolgt in der Regel elektrisch.

Fallarm Markisen:
Sie ist universell einsetzbar. Die Fallarme, welche seitlich angebracht sind, werden ausgeklappt und das Tuch somit gespannt. Anwendung findet die Fallarm Markise vor allem auf Balkonen, oder auch zur Verschattung ganzer Fassaden wie zum Beispiel bei Krankenhäusern oder Schulen. Mit ihrem Design passt sie sich wunderbar an jede Art von Fassade an und wird damit auch oft als Gestaltungselement eingesetzt.


Markisoletten:
Sind in Anlehnung an die Fallarm Markisen konzipiert wurden.
Im Gegensatz zur Fallarm Markise ist bei der Markisolette die Bespannung im oberen Teil senkrecht und verläuft somit parallel zum Fenster. Erst der untere Teil ist beweglich ausstellbar.

Gelenkarm Markisen:
Diese Art von Markisen sind auch für große Flächen (wie Terrassen) sehr gut geeignet und verbrauchen selber wenig Platz. Beim Einrollen der Markisen legen sich die tragenden Arme gelenkartig zusammen. Der Neigungswinkel ist von waagerecht bis fast senkrecht einstellbar und lässt sich so an jeden Sonnenstand anpassen.

Wintergarten Markisen:
Sie wurden für speziell für den Gebrauch bei Wintergärten entwickelt. Diese Markisen laufen über Führungsschienen. Damit das Markisentuch immer ausreichend gespannt bleibt, dafür sorgt ein Gegenzug System. Das funktioniert sogar bei einem waagerechten, oder kombinierten senkrechten-waagerechten Verlauf. Wenn der Glasvorbau über eine ausreichende Dachschräge verfügt, ist auch eine Schlitten Markise ohne Gegenzug denkbar. Diese nutzt ihr Eigengewicht zum herunterfahren und würde auch in Führungsschienen laufen.

Scherenarmmarkisen:
Mit Ihnen kann eine sehr große Fläche ab der Hausmauer überdacht werden. Dies ist möglich durch viele verstärkte Scherenarme, welche durch zusätzliche Leitrohrstützen versehen sind. Eine Scherenarm Markise kann so auch als Regenschutz genutzt werden. Anwendung findet sie vor allem an Restaurants- oder Hotelterrassen.

Senkrechtmarkisen:
Parallel zum Fenster läuft das Markisentuch beim herunterfahren seitlich in einer Führungsschiene oder einer Spanndraht-Führung herunter. Das Fallrohr mit seinem Eigengewicht sorgt für die nötige Spannung.

Kassettenmarkise:
Funktionell und technisch betrachtet ist sie eine Gelenkarmmarkise. Der auffällige Unterschied ist die Kassette. In ihr sind der Stoff und die Technik der Markise untergebracht. Somit ist alles geschützt. Die Kassetten gibt es in abgerundeter, ovaler oder eckiger Form. Ohne oder mit Volantrollo, mit Volant draußen oder drinnen.

Halbkassettenmarkisen:
Hier wird das Markisentuch mittels einer Aluabdeckung permanent gegen Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung geschützt. Die Gelenkarme sind aus witterungsbeständigem Material. Für das Markisentuch besteht durch die Aluabdeckung ein dauerhafter Wetterschutz, was wiederum sich in der langen Lebensdauer der Markise bemerkbar macht.

Hülsenmarkisen:
Sie sind eine leichtere Form der Halbkassettenmarkisen. Der Markisenstoff ist bei ihnen durch eine Hülse vor der Witterung geschützt.

Die Korb Markise ist eine Fest  Markise. Sie ist die einfachste Markisenform und es gibt sie in vielen Formen. Zu finden ist sie vor allem an Einzelhandelsgeschäften als Sonnenschutz und Werbeträger. Das Gestell besteht meistens aus Aluminium.
Korb Markisen können klappbar oder feststehend sein. Sie kann eine Runde, Trapez, Kegel, Ovale, Glocken oder Pyramidenartige Form haben. Korb Markisen können auch aus Holz gefertigt sein.
Einklappbare Markisen können durch einen Elektromotor gesteuert werden.

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